Schneller lesenDie meisten von uns können lesen. Wenn du diesen Text lesen kannst, dann hast du schon mindestens die erste Klasse geschafft (Glückwunsch). Texte setzten sich aus Sätzen zusammen. Sätze aus Wörtern, Wörter aus Buchstaben. Buchstaben aus Strichen, Striche aus Atomen, geschriebene Atome aus Gedanken. Es sind die Gedanken einer Person die niedergeschrieben wurden. Doch diese Gedanken sind nicht die Gedanken jedes Individuums. Jeder denkt anders, alle Menschen sind einzigartig. Es mag sein dass du die Texte hier verstehst, doch du würdest den Text sicherlich anders schreiben als der Autor. Wie kann man nun fremde Texte so schneller lesen dass man sie auch besser versteht? Nun, das geht in dem man sich das was man liest visuell vorstellt. Vielleicht kennst du ein interessantes Buch das wahrlich Bilder in deinem Kopf erstellt. Das kannst du auch mit den schwer verdaulichen Texten tun. Wenn du die Sätze unverständlich und langweilig findest, erstelle gleichzeitig einen Film in deinem Kopf. OK, es mag sein, dass die e Funktion in der Mathematik nur schwer zu visualisieren ist, doch andere Texte kannst du auf diese Weise verständlicher machen. Die andere Methode die auch mit Mathematik funktioniert, aber dafür etwas langsamer ist, ist die Übersetzung der Texte in eigene Sprache. Auch wenn die Texte bereits in Deutsch vorhanden sind, möchte ich damit ausdrücken, dass du die Texte im Buch mit eigenen Sätzen wiederholen musst. Lese einfach ein oder mehrere Absätze und sage was drin steht, sage es so als würdest du einem Freund erklären der überhaupt keine Ahnung von dem Stoff hat. Du kannst die Texte auch niederschreiben so dass du später deinen Text noch mal wiederholen kannst. Diese Wiederholung wird dir dann sehr leicht fallen, da die Texte wie die fehlenden Puzzleteile in deinem Hirn passen. Es gibt verschiedene Lesemethoden. Die meisten von uns erkennen die Buchstaben und bauen dann das Wort zusammen, das Wort speichert unser Hirn im Zwischenspeicher der mit anderen Wörtern gefüllt wird. Unser Hirn prüft dann die Zusammenhänge und mögliche unverständliche Wörter und knüpft das Wissen an vorhandenes an. Interessante Texte bleiben besser im Hirn haften und es bedarf keiner Wiederholung. Langwierige Texte müssen wir dagegen öfters durchlesen damit die Neuronenverbindungen langfristig geprägt werden. Wir können die Leseleistung verbessern in dem wir die Wörter nicht buchstäblich aufnehmen, sondern die Wörter direkt mit dem Auge aufnehmen. Geübte Leser können sogar ganze Sätze mit einem Blick aufnehmen. Es funktioniert, doch man braucht Übung. Keiner kann sofort ganze Sätze schneller lesen und verstehen. Unser Gehirn ist an die alte Lesemethode gewöhnt und macht sich schwer mit den ganzen Sätzen, es sieht keine verständlichen Texte, sondern Zeichen. |